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Sveti Stefan ist wie ein gestrandetes Schiff im mittleren
Teil der Riviera von Budva
verankert. Einst ein Fischerdorf, das in schriftlichen Quellen
zum ersten Mal 1442 erwähnt wird, ist es seit 1960 ein weltbekanntes
Stadthotel mit konfortablen Villen und Appartements. Der Überlieferung
nach haben die Paštrovi?i diese Ortschaft vom Schatz,
den sie den Türken im 15. Jh. raubten, gebaut. Jahrhundertelang
war Sveti Stefan das Zentrum der Paštrovi?i, hier tagte
das Paštrovi?i-Gericht, Bankada gennant. Diese Tradition
hat sich bis heute erhalten.
Die
früheren Einwohner dieser Insel beschäftigten sich hauptsächlich
mit dem Fischen und Olivenanbau, aber wegen der schweren
Lebensbedingungen und Armut
verließen sie die Insel auf der Suche nach einem besseren
Leben, sie zogen nach Konstantinopel, später
nach Amerika und das weitentfernte Australien. Ende des zweiten Weltkrieges war die Insel
fast verlassen.
Dank der Ideen bekannter montenegrinischer Maler wie Lubarda
und Milunovi?, bekam das Stadthotel seine ersten Gäste
vor 40 Jahren.
Schon kurz danach galt es als eines der exklusivsten Urlaubsorte
auf der Welt.
Zu den Gästen des Hotels zählen hauptsächlich Staatsmänner,
bekannte Politiker, Inudstrielle, Filmstars, Leistungssportler
- besonders in der berühmten und schon legendären Villa
"118", wo der Preis bis zu 1.500 Dollar pro Nacht
beträgt.
"...Als wäre ich in die Stadt aus
dem schönsten Märchen meiner Kindheit zurückgekehrt",
sagte die italienische Filmdiva Sofia Loren, als sie einmal
das Hotel Sveti Stefan besuchte.
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